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Der Eisbach ist nur etwas für fortgeschrittenen Surfer. Der zweite Spot, die Floßlände, die vielbesuchte einsteiger- und familienfreundliche Surferwelle ist aktuell kaum surfbar. Die Stadtwerke München GmbH leitet seit einiger Zeit einen großen Teil des Wassers, das den Floßlände-Kanal herunterfließt und die Surfwelle formt, in das nebenan an der Isar liegende Wasserkraftwerk. Der Freizeitwert spielte bei dieser Entscheidung leider keine Rolle. Saubere Energie ist toll, aber es gibt immer einen Trade-off zwischen Freizeitwert und Ökologie und Surfen ist eine der ökologischsten Sportarten überhaupt. Alternative Freizeitbeschäftigungen wie Schwimmbad, Saune, Skifahren oder Wakeboarden kosten wesentlich mehr Energie. Das Ziel, bis 2025 komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen, kann nur erreicht werden, wenn der Gesamtstromverbrauch verringert wird. Dazu tragen Freizeitmöglichkeiten wie Surfen an der Flosslände bei.

Das Surfen an der Flosslände muss auch nicht auf Kosten der Stromerzeugung gehen, denn die SWM würden uns den Wasserüberschuss im Kraftwerk abgeben, die derzeitige Steuerung der Flossklappe ist aber für eine solche Bedarfssteuerung nicht ausgelegt. Auch durch Modifikationen am Zufluss zum Maria-Einsiedel Bad (Unterdükerung) könnte rund um die Uhr energetisch neutral gesurft werden.

Weitere Informationen:

http://www.wellen-für-münchen.de/

http://www.merkur-online.de/lokales/stadt-muenchen/warten-grosse-welle-2455360.html

http://surfersmag.mpora.de/special/im-gespraech-mit-petra-offermanns-zum-thema-riversurfen-muenchen.html

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